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Gedanken vom January 2021

Wie wir versuchen unsere Gewohnheiten grüner zu machen

Eigentlich finden wir Gewohnheiten ganz nett. Sie helfen uns durch den Tag und geben uns dabei eine gewisse Sicherheit. Aber sie verleiten uns auch dazu, unachtsam zu werden und Dinge weiterhin so zu tun, wie wir sie schon immer gemacht haben. Ohne zu hinterfragen, ob es nicht mittlerweile eine andere oder bessere Variante gibt.

Auch wir bei innocent merken manchmal, dass unser Autopilot das Steuer übernimmt. Dann wissen wir nach dem 3-Stunden-Meeting nicht mehr, was wir alles besprochen haben oder trinken unabsichtlich aus der Giesskanne. Da wir aber schon immer daran arbeiten uns laufend zu verbessen, versuchen wir bewusst an unseren Geschäfts-Gewohnheiten zu arbeiten: Wir bleiben kritisch, sind sehr bemüht unsere gesamten Geschäftstätigkeiten noch nachhaltiger zu gestalten und dafür auch mal ausgetrampelte Pfade zu verlassen. Um so das beste Unternehmen für unseren Planeten zu sein. Zugegeben ist das ein ziemlich grosser Traum für eine Firma, die kleine Drinks macht. Aber das Gute ist: Für dieses Ziel haben wir viele Partner an unserer Seite.

Benefit Corporation

B-Corp-Certificate Wie Du vielleicht schon weisst, sind wir seit nun über 2 Jahren eine B Corp. B Corp ist ein weltweites Netzwerk von Unternehmen, die unternehmerischen Erfolg für sich neu definiert haben. Das „B“ steht für „Benefit“, also für positives Wirken und das „Corp“ steht für „Corporation“, was Zusammenschluss bedeutet. Aktuell sind über 3.500 Firmen in mehr als 70 Ländern B Corp zertifiziert. Jedes dieser Unternehmen setzt sich dafür ein, mit ihrem Handeln gut zu unserem Planeten und den Menschen, die darauf wohnen, zu sein.

B Corps werden jährlich einer Bewertung unterzogen – dem sogenannten „B Impact Assessment“ – bei diesem werden verschiedene Bereiche eines Unternehmens, wie z.B. Unternehmensführung, Einfluss auf die Umwelt oder Leistung für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beleuchtet. Bei dieser Bewertung muss jede B Corp eine Mindestanzahl von 80 (von insgesamt 200) Punkten erreichen.

Wir haben uns für all unsere Büros das Ziel gesetzt, bis 2023 in jedem Bereich über 100 Punkte zu erzielen.

Unser Büroversprechen

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir bereits in den letzten beiden Jahren die Abläufe und Gewohnheiten in unseren Büros unter die Lupe genommen und verschiedene Dinge verbessert. So sind unsere Büros seit November 2019 CO2-neutral und im letzten Jahr haben wir unsere Mental-Health-Trainings ausgebaut. Diese werden seitdem in all unseren Büros angeboten. Besonders in der aktuellen Pandemie, die uns alle emotional fordert, versuchen wir unser gesamtes Team so gut es geht mental zu unterstützen.

Und auch im Jahr 2021 arbeiten wir weiter daran, unsere Büros inklusiver und nachhaltiger zu gestalten sowie unsere CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Festgehalten ist das in einem Versprechen, das für jedes innocent Büro gilt. Unser Office Angel Bella wird Dir hier bald ein bisschen mehr über dieses Versprechen erzählen.

In der Zwischenzeit kannst Du Dir ja vielleicht überlegen, welche Gewohnheiten Deinen Tag bestimmen und inwieweit sie einen Einfluss auf die Umwelt haben. Schau gerne mal bei unserem B-Corp-Partner „Do Nation“ vorbei . Dort gibt es einige Tipps, wie Du manche Deiner Angewohnheiten im Handumdrehen nachhaltiger gestalten kannst. Die „Do Nation“-Website gibt es leider nur auf Englisch. Wenn Du gerade keine sprachliche Herausforderung magst, kannst Du Dir auch einfach unser innocent CO2-Spar-Bingo schnappen.

Jedes Jahr aufs Neue...

... geht der Kampf mit unserem inneren Schweinehund in die nächste Runde. Gerade heute am „Wirf-Deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag“ lädt er uns umso mehr ein, unsere Liste zu zerreissen und unseren Kopf in den Sand oder vielmehr in das flauschige, kuschelweiche Sofakissen zu stecken. Aber nein. Wir kratzen unsere letzten Energiereserven zusammen. Denn auch wenn wir nur kleine Drinks machen, haben wir grosse Träume: Wir möchten uns selbst und unserem Planeten Gutes tun. Und an einen Neujahrsvorsatz, den wir mit vielen Menschen weltweit teilen, möchten wir uns auf alle Fälle halten:

Veganuary

„Veganuary“ ist eine Wortkombination aus „vegan“ und „January“. Es handelt sich dabei um eine weltweite Kampagne der gleichnamigen gemeinnützigen Organisation, die Menschen dazu ermutigt, sich im Januar rein pflanzlich zu ernähren. Über 400'000 Menschen nahmen 2020 teil. Dadurch konnten 41'200 Tonnen CO2 und 2,5 Millionen Liter Wasser* eingespart werden. Wenn Du schon länger mit dem Gedanken gespielt hast, eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren, haben wir ein paar Tipps für den Anfang:

Wähle Dein eigenes Tempo

Unsere Essgewohnheiten sind nicht immer rational begründet. Bei bestimmten Gerichten und Gerüchen reisen wir gedanklich sofort zurück in unsere Kindheit. So erinnern wir uns noch genau an den säuerlichen Duft von Oma Elsas Apfelstrudel, der uns in die Nase stieg, sobald wir samstagnachmittags die Haustür öffneten. Oder an die knusprige Kruste des Sonntagsbratens, als wir den Sellerie grosszügig unseren Eltern überlassen haben. Diese Erinnerungen prägen bis heute unser Essverhalten. Überlege also, wie oft tierische Produkte in Deinem Speiseplan vorkommen und bestimme individuell, was sich richtig für Dein veganes Abenteuer anfühlt: vielleicht ein veganer Tag pro Woche? Oder lieber eine vegane Mahlzeit pro Tag?

Durchstöbere Deine Vorräte nach veganen Lebensmitteln

Um die passende Antwort auf diese Frage zu finden, hilft zudem ein Blick in Deine Speisekammer (falls Du sowas nicht hast, schau einfach in Dein Küchenregal). Es gibt viele alltägliche Lebensmittel, die vegan sind und mit Sicherheit in Deinen Schränken stehen: Nudeln aus Hartweizengriess, Reis, Couscous, Tomaten aus der Dose, Kichererbsen, Kidneybohnen, Marmelade, Haferflocken, Nüsse, Kokosmilch, Saucen und Pesto, verschiedene Chips-Sorten, manche Kekse, Smoothies und Säfte usw. Die Chancen stehen also gut, dass einige Deiner liebsten Lebensmittel vielleicht ohnehin schon vegan sind.

Veganisiere Deine Lieblingsgerichte

Das heisst, dass Du Deine Ernährung vielleicht nicht vollkommen auf den Kopf stellen musst. Und wenn Du mal Deinen Speiseplan durchgehst, würde Dir vermutlich ohnehin auffallen, dass immer wieder die gleichen Speisen und Zutaten auf Deinem Teller landen. Mittlerweile gibt es in fast allen Supermärkten eine relativ grosse Auswahl an Fleisch- und Milch-Ersatzprodukten. Dort findest Du in den Kühlregalen auch unsere Pflanzendrinks in den köstlichen Sorten „Kokosnuss & Reis“ und „Haselnuss & Reis“. Künstliche Stabilisatoren, Konservierungsstoffe, Zuckerzusätze und andere komische Sachen kommen uns dabei nicht in die Flasche. So musst Du auf Dein morgendliches Porridge nicht verzichten und kannst Dir ganz leicht eine vegane Version zubereiten. Ausserdem haben wir uns weitere Rezepte für Dich ausgedacht, was Du mit unseren Pflanzendrinks machen kannst. Schau gerne auf dieser Seite vorbei.

Sei nicht so streng mit Dir

Würdest Du von heute auf morgen auf all Deine kulinarischen Highlights verzichten, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass Du Dir gleichzeitig viel Freude nehmen würdest. Wenn Dein Verlangen nach etwas, das nicht vegan ist, sehr gross wird, dann ist es in Ordnung, diesem nachzugehen. Denn es geht vielmehr darum, zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, woher die Lebensmittel kommen, die Du gerne isst, was sie für Deine Gesundheit tun und welche Auswirkungen unser Konsum global auf die Umwelt und für die Tiere hat. Jeder Schritt zählt. Und bei vielen folgt nach jedem kleinen Schritt ein weiterer Schritt in diese Richtung. Wir sind uns ganz sicher, dass das auch bei Dir der Fall sein wird.

Tausch Dich mit anderen aus

Jede Umstellung fällt leichter, wenn man jemanden an seiner Seite hat, mit dem man Tipps und Erfahrungen austauschen, Rezeptinspirationen einholen oder einfach ein Foto seiner neuen hübschen Kochschürze teilen kann. Und dieser jemand möchten wir gerne sein. Melde Dich jederzeit bei uns, am besten per E-Mail an gruezi@innocentsmoothies.ch. Wir freuen uns schon jetzt auf die Schnappschüsse aus Deiner Küche.

*So viel fasst ein olympisches Schwimmbecken.