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Gedanken zum Tag

Der innocent Volunteering Day – Teil III

Wir lieben Früchte. Tagtäglich bemühen wir uns aus dem herrlich warmen Bett, um uns von morgens bis abends mit ihnen zu beschäftigen: Wo wachsen die saftigsten Himbeeren? Was ist der Unterschied zwischen Maracuja und Passionsfrucht und welche Orange hat es verdient, ein innocent Saft zu werden? Apropos Saft … Nicht immer sind am Ende der Woche die Kühlregale leer gefegt. Damit wir letztendlich trotzdem jemandem mit unseren Produkten eine Freude machen können, geben wir unsere Überproduktion gerne an Tafeln oder andere gemeinnützige Vereine.

Eva, Carla, Sonja und Flo aus unserem Münchner Büro haben nun vor einigen Monaten ihren Volunteering Day genutzt, um die Münchner Tafel bei der Lebensmittelausgabe an Bedürftige zu unterstützen.

Acht Hände mehr für die Münchner Tafel, um die gespendeten Lebensmittel zu sortieren, aufzubauen und schliesslich auch zu verteilen.

Ganz berührt von den einzelnen Schicksalen und der Offenheit der Bedürftigen haben die vier ihren Volunteering Day dankbar in Erinnerung.

Der innocent Volunteering Day – Teil II

Wie schon Ende letzten Jahres berichtet, können wir einen Sonderurlaubstag nutzen, um uns gemeinnützig zu engagieren. Auch unsere Fruit Force, die sonst tagtäglich dafür sorgt, dass unsere Produkte im Kühlregal richtig gut aussehen, hat im letzten Jahr ihren Volunteering Day genutzt: Unser Südwest-Team hat einen Kindergarten in Heidelberg tatkräftig unterstützt.

Fleissige Helfer

Punkt 1 der Tagesordnung: Kühlregale aufbauen.

Punkt 2: Ab ins Grüne oder eher noch Braune.

Punkt 3: Der Dude darf natürlich nicht fehlen.

Am Ende des Tages war die Kita-Leitung sehr beeindruckt, wie viel die innocent-Helferinnen und         -Helfer geschafft haben. Auch unsere Fruit Force war vom etwas anderen Arbeitstag begeistert und freute sich über die kleine Starthilfe, die sie dem Kindergarten geben konnte, um dessen Alltag in Zukunft zu erleichtern.

Der innocent Volunteering Day

Seit mehr als 10 Jahren beschäftigen wir uns bei innocent von morgens bis abends mit Früchten. Denn wir wollen natürliche Getränke machen, die gut schmecken und den Menschen helfen, gesund zu leben. Für dieses Ziel haben wir die Grundwerte „natürlich – unternehmerisch – verantwortlich – wirtschaftlich – grosszügig“ formuliert, die für das, wer wir sind, wie wir Dinge angehen und wohin wir uns entwickeln möchten, stehen. Dieses Leitbild gilt nicht nur in unseren vier Bürowänden, sondern geht auch darüber hinaus:

Jeder Mitarbeiter von innocent bekommt zu seinem Jahresurlaub noch einen Sonderurlaubstag dazu, der dafür genutzt wird, sich gemeinnützig zu engagieren. Um dadurch Erfahrungen und Begegnungen zu machen, die in unserem beruflichen Alltag so nicht stattfinden.



Bianca, Chris und Michaela von unserem Finance-Team und Julia, Gaby, Ursi, Philipp und Christina von unserem Marketing-Team haben dieses Jahr im November ihren Volunteering Day genutzt, um in der Lebenshilfe Salzburg für einen Tag mitzuarbeiten.

Ein Blick hinter die Kulissen

Ein wenig verschlafen, gespannt und zugegebenermassen ein bisschen aufgeregt kamen wir morgens in der Lebenshilfe-Werkstatt an. Nach einer sehr netten Begrüssung konnten wir uns jeweils zu zweit Hausarbeiten aussuchen: Von Pflanzen umtopfen über Wände und Räume reinigen bis zu Fenster putzen war einiges dabei. Es waren vor allem jene Aufgaben, für die im Werkstättenalltag nicht viel Zeit bleibt. Wir wurden natürlich von den Werkstattmitarbeitern und -klienten tatkräftig unterstützt. Dadurch konnten wir sie gleich ein bisschen kennenlernen, erfahren, wie ihr Alltag aussieht und die einzelnen Werkstattgruppen erkunden.

Auch die Mittagspause haben wir gut genutzt und im Anschluss passend zur Winterzeit bei Tee gemeinsam Karten gespielt, was ein grosser Spass war und für viel Lachen und noch mehr Freude gesorgt hat.

Unser Resümee

Wir haben uns gefreut, dass der Tag für uns sowie für die Werkstattmitarbeiter eine Bereicherung war. Unser Besuch und unsere Hilfe waren sehr willkommen und für beide Seiten war es eine Abwechslung zum jeweiligen Alltag.

Auch wenn wir anfangs ein wenig unsicher waren, haben sich die Berührungsängste dann ganz schnell in Luft aufgelöst. Der Tag in der Lebenshilfe wirkt bei uns noch nach und wir reden oft gemeinsam darüber und denken gerne daran zurück. Wir freuen uns schon sehr, wenn uns auch bald die Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werkstatt in unserem Büro besuchen werden, um uns beim Dezimieren unseres Smoothie-Bestandes tatkräftig zu helfen. Schön, dass wir einen Einblick in die Arbeit der Lebenshilfe bekommen haben und in den feinfühligen und liebevollen Umgang miteinander.

Über die Lebenshilfe Salzburg

Diese Institution wurde vor über 50 Jahren gegründet und begleitet Menschen mit Beeinträchtigung bei einem selbstbestimmten und erfüllten Leben inmitten unserer Gesellschaft. Wie die Lebenshilfe sich selbst treffend bezeichnet, ist die Einrichtung ein Brückenbauer. Das heisst, sie schafft zum einen Beziehungen zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und zum anderen gestaltet sie einen Ort zum Leben, Arbeiten und Wohnen, so dass die Gesellschaft Menschen mit Beeinträchtigungen als selbstverständliche und gleichberechtigte Akteure anerkennt.

Die Dinge besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben: Nachhaltig auch im Büro

Wenn man bei uns montags um kurz nach 8 zur Tür hereinkommt und sich vorbei an unseren Smoothiekühlschränken schlängelt, steht man schon mitten im Frühstücksgetümmel. Bis auf ein paar Marketinglangschläfer (wohl eher Langschläferinnen), haben sich hier schon die meisten versammelt und berichten von ihren aufregenden Wochenenden. So fängt eigentlich jede Woche an und es folgen jede Woche aufs Neue viele weitere Stunden in unserem Büro. Darum haben wir es uns dort auch richtig schön und gemütlich gemacht. Aber nicht nur die Inneneinrichtung überzeugt:
Denn unser Büro ist seit Neuestem offiziell CO2-neutral.

Was heisst „CO2-neutral“?

Vereinfacht gesagt, bedeutet „CO2-neutral“, dass die verursachten Emissionen keinen Einfluss auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ausüben. Dadurch wird verhindert, dass noch mehr Treibhausgase ausgestossen werden, die das natürliche Ökosystem nicht aufnehmen kann.

Wie geht „CO2-neutral“?

Im ersten Schritt haben wir uns angeschaut, was unsere grössten CO2-Verursacher sind und wie wir unsere Emissionen verringern oder sogar ganz vermeiden können.

Klein angefangen haben wir erstmal unseren Papierverbrauch reduziert. Vor gut 2 Jahren haben wir uns dann auch unsere Meeting-Kultur angesehen und auch hier Verbesserungsbedarf festgestellt. Dank verschiedener Online-Meeting-Dienste hiess es dann auch weniger Dienstreisen und mehr Internetkonferenzen oder anders gesagt „Juppie, Meetings auch mal bequem von Zuhause aus in Jogginghose.“ Seit Mitte letzten Jahres beziehen wir für unsere Büros ausschliesslich Strom aus erneuerbaren Energien. Dieser setzt sich für unser Büro in Salzburg zum Beispiel so zusammen: 83,77 % Wasserkraft, 9,71 % Windenergie, 3,38 % Biomasse, 2,15 % Sonnenergie, 0,99 % Sonstige Ökoenergie.

Da aber noch immer diverse Dienstreisen und Supermarktbesuche stattfinden müssen, greifen wir auch auf die Möglichkeit zurück, CO2 zu kompensieren. So unterstützen wir finanziell Projekte, die mit der Nachhaltigkeitsberatung Carbon Clear umgesetzt werden.

Fortsetzung folgt

Wir arbeiten weiter daran, mehr und mehr CO2 zu vermeiden, um zukünftig auf Kompensationen verzichten zu können – das ist die langfristige Lösung, um den Klimawandel nicht weiter anzuheizen. Ausserdem wollen wir nicht bei CO2-neutralen Büros aufhören, sondern die Massnahmen auf unsere kompletten Tätigkeiten und Prozesse erweitern.

Unsere CO2-neutralen Büros sind also nur ein kleiner Vorgeschmack. Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Wenn Du Fragen zu dem Thema hast, kannst Du Dich selbstverständlich jederzeit bei uns melden: gruezi@innocentsmoothies.ch

Wir teilen unsere Gewinne, um anderen zu helfen

Wohltätigkeit ist tief in unseren Werten verankert. Darum haben wir vor einigen Jahren unsere eigene wohltätige Organisation gegründet, die innocent Stiftung. Darüber werden Projekte anderer Organisationen finanziell unterstützt, die den Hunger in der Welt bekämpfen. Und Du hilfst uns dabei: Denn wir spenden 10 % des Gewinns von jeder innocent-Flasche, die Du kaufst, für den guten Zweck.

Hilfe für Madagaskars Mangrovenwälder

Die Menschen in Madagaskar zählen zu den ärmsten der Welt. Besonders an der Westküste machen es das Klima und der unfruchtbare Boden fast unmöglich, Lebensmittel anzubauen. Darum sind die Bewohner der Westküste abhängig von der Fischerei. Doch je mehr Menschen in den Mangrovenwäldern fischen oder Mangrovenbäume fällen, um ihr Einkommen zu sichern und ihre Familie zu ernähren, desto schneller werden die Mangrovenwälder weniger. Und das ist nicht nur katastrophal für die Menschen, die dort leben, sondern für das gesamte Erdklima.
Die Organisation Blue Ventures arbeitet daran, die Zerstörung der Mangrovenwälder an der Westküste Madagaskars zu stoppen. Sie hilft den ansässigen Fischern, indem sie ihnen beibringt, wie man nachhaltig Shrimps fischt bzw. züchtet. Weiters unterstützt sie die Fischer dabei, Müll zu reduzieren und Kontakte zu Shrimps-Exporteuren zu knüpfen, die frische statt tiefgekühlte Shrimps transportieren. Wir haben 101.000 Euro an Blue Ventures gespendet, um sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Ganzen Gemeinden zum Durchbruch verhelfen

Feedback Madagaskar (FBM) ist eine schottische Wohltätigkeitsorganisation, die seit mehr als 20 Jahren ganzen Gemeinden hilft, sich selbst besser zu versorgen. Seit 2010 spenden wir für drei konkrete Projekte. Das erste dieser Projekte unterstützt den Anbau von Yamswurzeln, um die Ernährungssituation zu verbessern und die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen.
Das zweite Projekt bringt den Bewohnern sogenannte agroforstwirtschaftliche Obstanbautechniken bei. Das bedeutet, die Menschen lernen, wie sie mehrere Pflanzen auf einer Nutzfläche kombiniert anbauen können, was zum einen die Bodenqualität verbessert und zum anderen die Erträge steigert. Und neben dem täglichen Grundbedarf kann zudem auch der Haushaltsbedarf an Feuerholz gedeckt werden.
Aktuell hat FBM ein drittes Projekt ins Leben gerufen, dass 15 Gemeinden mit einem ganzheitlichen Ansatz zum Durchbruch verhelfen möchte. Neben dem Ziel, die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen, stehen die Stärkung der Gemeinschaft, die Verbesserung der Wasserinfrastruktur und die Steigerung der Einkommensbildung im Fokus.

Ein kleiner Kredit mit grosser Wirkung

In Malawi leben 74 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die meisten von ihnen versuchen ihren Lebensunterhalt mit kleinen Gemüseparzellen zu verdienen. Leider macht es ihnen der Klimawandel nicht leicht, denn die Erträge werden immer geringer. Darum hat sich die MicroLoan Foundation ein tolles Projekt ausgedacht: Sie verleihen Geld – wie zum Beispiel das, das wir dank Deiner Hilfe gespendet haben – an Frauen in Malawi, damit sie Soja anbauen und ihr eigenes Unternehmen aufbauen können. Und weil 99 % dieser Mikro-Kredite am Ende wieder zurückgezahlt und dann erneut verliehen werden, können immer mehr Frauen ihre Familien ernähren, ihre Kinder zur Schule schicken und sogar noch etwas Geld für künftige Investitionen sparen.

Ohne Deine Unterstützung wäre das alles nicht möglich. Darum möchten wir uns an dieser Stelle herzlich für Deine Hilfe bedanken. Danke, Du bist super. (Das finden nicht nur wir, sondern auch die Bauern in Malawi und Madagaskar.)