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Gedanken vom Kategorie:weblog

Wie Du im Alltag ganz einfach CO2 sparen kannst

Ganz ohne CO2 und andere Treibhausgase wäre es auf der Erde bitterkalt, weil ohne sie die ganze Wärme vom Boden einfach ins All entwischen könnte. Doch das Problem heutzutage ist, dass es viel zu viel CO2 gibt. Und das führt zu einer unnatürlich starken Erwärmung der Erde. Ein Problem ist vor allem das CO2, das durch die Verbrennung fossiler Stoffe entsteht (also zum Beispiel beim Verbrennen von Erdöl, Erdgas und Kohle).

Wir wollen keinen grossen CO2-Fussabdruck

Wir von innocent machen vielleicht nur kleine Drinks, aber wir haben grosse Träume. Einer ist es, unseren CO2-Fussabdruck so klein wie möglich zu halten. Und dafür haben wir schon einiges getan. Letztes Jahr haben wir zum Beispiel das Gewicht unserer Saftflaschen um 4 Gramm reduziert.

Wir haben uns nicht leichtfertig für Einweg-PET-Flaschen entschieden, sondern nach reiflicher Überlegung und mit Hilfe einer Ökobilanz. Würden wir Einweg-Glasflaschen verwenden, wäre unser CO2-Fussabdruck auf einmal um zwei Drittel grösser. Denn Glasflaschen sind schwer und nehmen beim Transport viel Platz ein, da sie nicht komprimiert werden können. Dadurch wird mehr Treibstoff gebraucht, was wiederum für mehr CO2-Emissionen sorgt. Darüber hinaus erfordert Glas mehr Energie in der Herstellung und auch dann, wenn es recycelt wird, da grosse Hitze benötigt wird, um es einzuschmelzen.

Das klingt zwar nicht viel, doch damit können wir allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz pro Jahr 113,62 Tonnen PET einsparen. Und das macht 411,97 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr. Damit Du Dir unter dieser Menge etwas vorstellen kannst: Das ist in etwa so viel CO2, wie ein Laptop produzieren würde, wenn er 3'918 ¾ Jahre ohne Pause durchläuft.

In unserer Produktion und in unseren Büros haben wir auch schon einige Massnahmen gesetzt, um CO2 einzusparen. (Mehr dazu kannst Du in unserem Nachhaltigkeitsbericht lesen.) Bis 2030 möchten wir komplett CO2-neutral sein.

17 einfache CO2-Spar-Tipps

Auch Du kannst einen Beitrag leisten, denn schon kleine Dinge machen einen grossen Unterschied. Hier sind ein paar Vorschläge, wie auch Du unserem Planeten etwas Gutes tun kannst.

  1. Die Wäsche an der frischen Luft statt im Trockner trocknen.
  2. Die Treppe statt des Aufzugs nehmen.
  3. Nur die Klamotten bestellen, die Du wirklich willst. Retouren möglichst vermeiden.
  4. Aus Resten im Kühlschrank was Tolles kochen.
  5. Eine schicke Stofftasche mit zum Einkaufen nehmen.
  6. Nudelwasser mit Deckel kochen.
  7. Elektrogeräte ganz ausschalten, statt sie auf Standby zu lassen.
  8. Öfter mal zu Fuss gehen, statt das Auto zu nehmen.
  9. 2 Minuten länger nachdenken, anstatt sofort zu googeln.
  10. Nur so viel Wasser im Wasserkocher kochen, wie Du wirklich brauchst.
  11. Das Backrohr schon abdrehen, bevor der Kuchen fertig ist, um die Restwärme noch zu nutzen.
  12. Die Fenster zum Lüften kurz ganz aufmachen, anstatt sie den ganzen Tag zu kippen.
  13. Schmutziges Geschirr länger einweichen, statt sofort unter fliessendem Wasser zu schrubben. (Sag Deinen Mitbewohnern: alles für die Umwelt.)
  14. Recycelbare Verpackungen in die richtige Tonne werfen, damit daraus wieder was Neues entstehen kann.
  15. Eine Stunde früher schlafen gehen und Strom sparen.
  16. Deine Pflanzen immer gut umsorgen, damit sie fleissig Photosynthese betreiben und entstandenes CO2 umwandeln können.
  17. Während des Zähneputzens das Wasser abdrehen. Auch damit ist schon viel erreicht.

So. Das war’s. Wenn Du ein paar dieser Tipps umsetzt, ist die Welt schon wieder ein kleines bisschen besser geworden. Und lass uns auch wissen, wenn Du einen CO2-Spar-Tipp hast, der in unserer Liste fehlt. Du erreichst uns unter hallo@innocentdrinks.com.

Unser Weg zur nachhaltigen Verpackung

Von morgens bis abends beschäftigen wir uns mit Früchten: Wir überlegen, welche Frucht es verdient hat, ein innocent Smoothie zu werden, wie wir sicherstellen können, dass unsere Zutaten so angebaut werden, dass sie gut sind für die Menschen, die sie anbauen, und für den Planeten, auf dem sie angebaut werden und wie wir garantieren können, dass Du Dir mit unseren Produkten etwas Gutes tun kannst.

Mit mindestens genauso viel Hingabe widmen wir uns auch unserer Verpackung. Uns ist bewusst, dass unsere Verpackungen grosse Auswirkungen auf die Umwelt haben. Und auch wenn wir nur kleine Drinks herstellen, haben wir grosse Träume. Daher arbeiten wir tagtäglich daran, unsere Verpackungen kontinuierlich zu verbessern und nachhaltiger zu gestalten.

Da das Thema sehr komplex ist und immer wieder Fachbegriffe auftauchen, haben wir für Dich ein Glossar mit den jeweiligen Erklärungen zum Nachschlagen erstellt. Aber keine Sorge, es erwartet Dich am Ende des Beitrags kein Test. Beerenwort.

Warum PET-Flaschen die richtige Wahl für uns sind

Glas vs PET

Wir haben uns nicht leichtfertig für Einweg-PET-Flaschen entschieden, sondern nach reiflicher Überlegung und mit Hilfe einer Ökobilanz. Würden wir Einweg-Glasflaschen verwenden, wäre unser CO2-Fussabdruck auf einmal um zwei Drittel grösser. Denn Glasflaschen sind schwer und nehmen beim Transport viel Platz ein, da sie nicht komprimiert werden können. Dadurch wird mehr Treibstoff gebraucht, was wiederum für mehr CO2-Emissionen sorgt. Darüber hinaus erfordert Glas mehr Energie in der Herstellung und auch dann, wenn es recycelt wird, da grosse Hitze benötigt wird, um es einzuschmelzen.

Auch Mehrweg-Flaschen kommen für uns leider nicht in Betracht. Generell stellen sie für regionale Anbieter eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Verpackungsart dar. Je weiter die Transportwege jedoch sind, desto geringer ist der ökologische Vorteil. Das heisst, für ein Unternehmen, das – wie auch wir – in mehreren Ländern tätig ist, wäre auch hier die CO2-Bilanz schlechter als bei Einweg-Flaschen. Das liegt insbesondere am hohen Aufwand für das Sammeln und den Transport der Flaschen zur Abfüllung. Für regionale Getränkehersteller, die nur geringe Distanzen zurücklegen müssen, ist das durchaus die richtige Lösung.

Recycling ist der Schlüssel

Wir befassen uns schon sehr lange mit dem Thema Nachhaltigkeit und waren 2003 unter den Ersten, die begonnen haben, recyceltes PET (kurz auch rPET genannt) in unseren Getränkeflaschen zu verwenden.

Dadurch reduzieren wir die Auswirkungen unserer Verpackungen auf die Umwelt. Das liegt daran, dass wir so weniger nicht erneuerbare Rohstoffe auf Basis fossiler Brennstoffe verbrauchen. Um recyceltes PET für unsere Flaschen benutzen zu können, brauchen wir natürlich alte, weggeworfene Flaschen, um diese recyceln zu können. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du Deine Verpackungen – egal ob es sich um Waschmittelverpackungen, Plastiktüten oder Getränkeflaschen handelt – richtig entsorgst und so mithilfst einen Kreislauf aufzubauen, bei dem keine Rohstoffe verloren gehen und aus Flaschen immer wieder Flaschen werden.

Bottle Lifecircle

Schliesslich ist Recycling der Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen. Wir sind grosse Fürsprecher der Kreislaufwirtschaft und wollen dieses Thema aktiv vorantreiben. Deswegen arbeiten wir eng mit diversen Initiativen wie zum Beispiel der Ellen MacArthur Foundation zusammen. Gleichzeitig möchten wir weiterhin die Menschen darüber aufklären, dass Plastik ein wertvoller Rohstoff ist, der recycelt werden muss. Als kleine Unterstützung gibt es hier unseren innocent Recycling-Guide.

Der Weg ist das Ziel

Wir wissen, dass wir die perfekte Lösung noch nicht gefunden haben und kommen unserem Ziel dennoch Stück für Stück näher:

Seit einigen Jahren verwenden wir in all unseren Smoothie-Flaschen auch einen gewissen Prozentsatz von pflanzenbasiertem PET, das aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird. Für die Herstellung des pflanzenbasierten PET benutzen wir Melasse – ein Nebenprodukt, das bei der Verarbeitung von Zuckerrohr entsteht.

Unsere aktuellen Smoothie-Flaschen sind unsere bisher nachhaltigsten Flaschen. Sie bestehen zu 50 % aus recyceltem PET und zu 15 % aus pflanzenbasiertem PET. Am Rest arbeiten wir unter Hochdruck.

Unsere Flasche

Denn bis 2025 planen wir, all unsere Flaschen zu 100 % aus erneuerbaren Rohstoffen herzustellen. Wir würden uns freuen, wenn Du uns begleitest und aktiv mithilfst, indem Du Deine Smoothie- oder Saftflasche jedes Mal recycelst.

Wie wir versuchen unsere Gewohnheiten grüner zu machen

Eigentlich finden wir Gewohnheiten ganz nett. Sie helfen uns durch den Tag und geben uns dabei eine gewisse Sicherheit. Aber sie verleiten uns auch dazu, unachtsam zu werden und Dinge weiterhin so zu tun, wie wir sie schon immer gemacht haben. Ohne zu hinterfragen, ob es nicht mittlerweile eine andere oder bessere Variante gibt.

Auch wir bei innocent merken manchmal, dass unser Autopilot das Steuer übernimmt. Dann wissen wir nach dem 3-Stunden-Meeting nicht mehr, was wir alles besprochen haben oder trinken unabsichtlich aus der Giesskanne. Da wir aber schon immer daran arbeiten uns laufend zu verbessen, versuchen wir bewusst an unseren Geschäfts-Gewohnheiten zu arbeiten: Wir bleiben kritisch, sind sehr bemüht unsere gesamten Geschäftstätigkeiten noch nachhaltiger zu gestalten und dafür auch mal ausgetrampelte Pfade zu verlassen. Um so das beste Unternehmen für unseren Planeten zu sein. Zugegeben ist das ein ziemlich grosser Traum für eine Firma, die kleine Drinks macht. Aber das Gute ist: Für dieses Ziel haben wir viele Partner an unserer Seite.

Benefit Corporation

B-Corp-Certificate Wie Du vielleicht schon weisst, sind wir seit nun über 2 Jahren eine B Corp. B Corp ist ein weltweites Netzwerk von Unternehmen, die unternehmerischen Erfolg für sich neu definiert haben. Das „B“ steht für „Benefit“, also für positives Wirken und das „Corp“ steht für „Corporation“, was Zusammenschluss bedeutet. Aktuell sind über 3.500 Firmen in mehr als 70 Ländern B Corp zertifiziert. Jedes dieser Unternehmen setzt sich dafür ein, mit ihrem Handeln gut zu unserem Planeten und den Menschen, die darauf wohnen, zu sein.

B Corps werden jährlich einer Bewertung unterzogen – dem sogenannten „B Impact Assessment“ – bei diesem werden verschiedene Bereiche eines Unternehmens, wie z.B. Unternehmensführung, Einfluss auf die Umwelt oder Leistung für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beleuchtet. Bei dieser Bewertung muss jede B Corp eine Mindestanzahl von 80 (von insgesamt 200) Punkten erreichen.

Wir haben uns für all unsere Büros das Ziel gesetzt, bis 2023 in jedem Bereich über 100 Punkte zu erzielen.

Unser Büroversprechen

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir bereits in den letzten beiden Jahren die Abläufe und Gewohnheiten in unseren Büros unter die Lupe genommen und verschiedene Dinge verbessert. So sind unsere Büros seit November 2019 CO2-neutral und im letzten Jahr haben wir unsere Mental-Health-Trainings ausgebaut. Diese werden seitdem in all unseren Büros angeboten. Besonders in der aktuellen Pandemie, die uns alle emotional fordert, versuchen wir unser gesamtes Team so gut es geht mental zu unterstützen.

Und auch im Jahr 2021 arbeiten wir weiter daran, unsere Büros inklusiver und nachhaltiger zu gestalten sowie unsere CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Festgehalten ist das in einem Versprechen, das für jedes innocent Büro gilt. Unser Office Angel Bella wird Dir hier bald ein bisschen mehr über dieses Versprechen erzählen.

In der Zwischenzeit kannst Du Dir ja vielleicht überlegen, welche Gewohnheiten Deinen Tag bestimmen und inwieweit sie einen Einfluss auf die Umwelt haben. Schau gerne mal bei unserem B-Corp-Partner „Do Nation“ vorbei . Dort gibt es einige Tipps, wie Du manche Deiner Angewohnheiten im Handumdrehen nachhaltiger gestalten kannst. Die „Do Nation“-Website gibt es leider nur auf Englisch. Wenn Du gerade keine sprachliche Herausforderung magst, kannst Du Dir auch einfach unser innocent CO2-Spar-Bingo schnappen.

Flaschen-Post

Über Früchte reden wir gerne. Und oft. Eigentlich fast immer. Sollten wir mal nicht über Obst sprechen, erzählen wir mit mindestens genauso viel Leidenschaft über unsere Überzeugungen und wie wir uns tagtäglich bemühen, diese in die Realität umzusetzen. Zeit also, um über eine kleine und gleichzeitig riesige Änderung unserer Verpackung zu berichten:
Neuerdings wiegt jede unserer 900-ml-Saftflaschen 4 Gramm weniger. 4 Gramm klingt nicht nach viel, aber durch diese Reduktion sparen wir ab sofort allein in der Schweiz pro Jahr 9,89 Tonnen PET, was dem Gewicht von 65.912 Orangen entspricht und woraus wir für jede/n Einwohner/in von Losone einen 900-ml-Orangensaft pressen können.
Diese Einsparung senkt unsere CO2-Bilanz um 35,79 Tonnen. Das ist derselbe Wert, als würden wir 899 Mal mit der Bahn von unserem Büro in Salzburg nach Losone und wieder zurückfahren.
Das ist aber nicht die einzige gute Nachricht: Wir haben auch den Anteil an recyceltem PET (rPET) in unserer Saftverpackung auf 50 % erhöht.

Nur unsere Pflanzendrink- und Gazpacho-Flaschen beinhalten aktuell noch 30 % rPET. Auch hier arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Anteil an rPET zu erhöhen. Wir streben an, dass wir Kunststoffe aus fossilen Brennstoffen schon bald hinter uns lassen können.

Denn der Vorteil an rPET ist, dass wir nicht ausschliesslich mit neuem erdölbasiertem Rohmaterial arbeiten müssen, um unsere Verpackung herzustellen. Durch Recycling können wir unsere Auswirkungen auf die Umwelt geringer halten, da der CO2-Fussabdruck kleiner ist. Gleichzeitig reduzieren wir auch unsere Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Rohstoffen auf Basis fossiler Brennstoffe. Recycling ist der Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen.

Was war eigentlich nochmal recycelbar?

Neben „recycelt“ taucht auch häufig das Wort „recycelbar“ auf. Viele Materialien sind heutzutage recycelbar, das heisst sie haben das Potenzial, gesammelt und zu neuen Dingen weiterverarbeitet zu werden. Zum Beispiel kann aus Papier wieder Papier gemacht werden. PET kann wieder zu PET verarbeitet werden.
„Recycelt“ im Vergleich dazu bedeutet, dass etwas bereits aus recyceltem Material besteht. Während also „recycelbar“ vom Potenzial des Materials spricht, wurde für etwas, das „recycelt“ ist, dieses Potenzial bereits in die Realität umgesetzt.
All unser Verpackungsmaterial ist zu 100 % recycelbar.

Wir brauchen Dich

Bereits 2003 fiel der Startschuss für unsere Recycling Revolution, als wir unter den ersten Unternehmen waren, die recyceltes PET für ihre Getränkeflaschen verwendet haben.. Du hilfst uns rPET für den recycelten Anteil unserer Flasche zu bekommen, wenn Du Deine Smoothie- oder Saftflasche jedes Mal recycelst.
Wenn Du Fragen zu dem Thema hast oder eine Dankesnachricht für Deine tatkräftige Unterstützung bekommen magst, kannst Du Dich gerne jederzeit bei uns melden: gruezi@innocentsmoothies.ch

Der innocent Volunteering Day

Seit mehr als 10 Jahren beschäftigen wir uns bei innocent von morgens bis abends mit Früchten. Denn wir wollen natürliche Getränke machen, die gut schmecken und den Menschen helfen, gesund zu leben. Für dieses Ziel haben wir die Grundwerte „natürlich – unternehmerisch – verantwortlich – wirtschaftlich – grosszügig“ formuliert, die für das, wer wir sind, wie wir Dinge angehen und wohin wir uns entwickeln möchten, stehen. Dieses Leitbild gilt nicht nur in unseren vier Bürowänden, sondern geht auch darüber hinaus:

Jeder Mitarbeiter von innocent bekommt zu seinem Jahresurlaub noch einen Sonderurlaubstag dazu, der dafür genutzt wird, sich gemeinnützig zu engagieren. Um dadurch Erfahrungen und Begegnungen zu machen, die in unserem beruflichen Alltag so nicht stattfinden.



Bianca, Chris und Michaela von unserem Finance-Team und Julia, Gaby, Ursi, Philipp und Christina von unserem Marketing-Team haben dieses Jahr im November ihren Volunteering Day genutzt, um in der Lebenshilfe Salzburg für einen Tag mitzuarbeiten.

Ein Blick hinter die Kulissen

Ein wenig verschlafen, gespannt und zugegebenermassen ein bisschen aufgeregt kamen wir morgens in der Lebenshilfe-Werkstatt an. Nach einer sehr netten Begrüssung konnten wir uns jeweils zu zweit Hausarbeiten aussuchen: Von Pflanzen umtopfen über Wände und Räume reinigen bis zu Fenster putzen war einiges dabei. Es waren vor allem jene Aufgaben, für die im Werkstättenalltag nicht viel Zeit bleibt. Wir wurden natürlich von den Werkstattmitarbeitern und -klienten tatkräftig unterstützt. Dadurch konnten wir sie gleich ein bisschen kennenlernen, erfahren, wie ihr Alltag aussieht und die einzelnen Werkstattgruppen erkunden.

Auch die Mittagspause haben wir gut genutzt und im Anschluss passend zur Winterzeit bei Tee gemeinsam Karten gespielt, was ein grosser Spass war und für viel Lachen und noch mehr Freude gesorgt hat.

Unser Resümee

Wir haben uns gefreut, dass der Tag für uns sowie für die Werkstattmitarbeiter eine Bereicherung war. Unser Besuch und unsere Hilfe waren sehr willkommen und für beide Seiten war es eine Abwechslung zum jeweiligen Alltag.

Auch wenn wir anfangs ein wenig unsicher waren, haben sich die Berührungsängste dann ganz schnell in Luft aufgelöst. Der Tag in der Lebenshilfe wirkt bei uns noch nach und wir reden oft gemeinsam darüber und denken gerne daran zurück. Wir freuen uns schon sehr, wenn uns auch bald die Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werkstatt in unserem Büro besuchen werden, um uns beim Dezimieren unseres Smoothie-Bestandes tatkräftig zu helfen. Schön, dass wir einen Einblick in die Arbeit der Lebenshilfe bekommen haben und in den feinfühligen und liebevollen Umgang miteinander.

Über die Lebenshilfe Salzburg

Diese Institution wurde vor über 50 Jahren gegründet und begleitet Menschen mit Beeinträchtigung bei einem selbstbestimmten und erfüllten Leben inmitten unserer Gesellschaft. Wie die Lebenshilfe sich selbst treffend bezeichnet, ist die Einrichtung ein Brückenbauer. Das heisst, sie schafft zum einen Beziehungen zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und zum anderen gestaltet sie einen Ort zum Leben, Arbeiten und Wohnen, so dass die Gesellschaft Menschen mit Beeinträchtigungen als selbstverständliche und gleichberechtigte Akteure anerkennt.